Seit
1993 ist Professor Dr.-Ing. habil. Lothar Gaul
Leiter des Instituts A für Mechanik. Als Schwerpunkte der Forschung wurden dadurch
"Rechnergestützte Simulation (CAE)" und "experimentelle Analysen der Dynamik mechanischer Systeme
(CAT)" eingebracht.
Besonderes Gewicht liegt hier bei der
Kontinuumsmechanik und der methodischen Weiterentwicklung numerischer
Diskretisierungverfahren (Finite Elemente Methode (FEM), direkte und hybride
Randelementmethode (BEM), elastische Mehrkörpersysteme (MKS)) sowie bei
ingenieurmäßigen Anwendungen zur Dynamik elastischer und viskoelastischer
Festkörper,
bei Kontaktproblemen und Wellenausbreitungsvorgängen mit
Fluid-Struktur-Kopplung.
Den
Mitarbeitern steht ein institutseigenes Rechnernetz mit vorwiegend Workstations und
Server zur Verfügung. Das Strukturdynamik-Labor umfasst Arbeitsplätze für die
rechnergesteuerte Modalanalyse zur experimentellen Schwingungsuntersuchung mechanischer
Systeme. Konventionelle Messverfahren werden dabei durch moderne Methoden der
Optoelektronik ergänzt. Zunehmend gewinnen jedoch auch Entwicklung und praktischer Test
von Verfahren zur aktiven (adaptiven) Beeinflussung von schwingenden Strukturen
Bedeutung.
Durch eine eigene Feinmechanikwerkstatt,
die gemeinsam mit dem Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik
(ISR), dem Institut für Systemtheorie Technischer Prozesse (IST) und dem
Institut B für Mechanik betrieben wird, sind Aufbau, Modifikation und Wartung von
Experimentaleinrichtungen vor Ort rasch durchführbar.